Regionalmanagement

Die frühzeitige Beteiligung von relevanten Akteuren in den Modellregionen sowie wichtiger überregionaler Stakeholder ist für ein nachhaltiges land-, forst- und wasserwirtschaftliches Flächenmanagement und die Umsetzung geeigneter Anpassungsstrategien essentiell. Sie ermöglicht es den Akteuren, Entscheidungen mitzutreffen und mitzutragen, die nicht allein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Außerdem können dadurch frühzeitig unterschiedliche Vorstellungen der Landnutzung und Ansprüche an Landnutzungsänderungen identifiziert werden. Die Berücksichtigung der Zielvorstellungen und Handlungsinteressen der Akteure bildet somit eine wesentliche Grundlage für ein nachhaltiges Landmanagement.

Ziel des Teilprojektes ist es,

  1. die Akteurskonstellationen für eine partizipative Entwicklung von Leitbildern in den Modellregionen sowie die Präferenzen der Landnutzung zu identifizieren und zu analysieren,
  2. die rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen als wichtige Wissens- und Entscheidungsgrundlage für ein nachhaltiges Landmanagement zu erarbeiten,
  3. die Einbindung betroffener Landnutzergruppen und Entscheidungsträger in die informellen Verfahren zur Verständigung und Planung durch geeignete Kommunikations- und Planungsinstrumente zu organisieren und
  4. einen gemeinsamen Rahmen für zukünftige Entwicklungen und Entscheidungsprozesse, basierend auf gemeinsam von Wissenschaft und Praxis erarbeiteten Leitbildern, zu entwickeln.

An der Bearbeitung des Teilprojektes Regionalmanagement sind die Teilvorhaben S1, S2, S3 sowie die Koordination und die Modellregionen beteiligt.